Film ab: Alles steht Kopf

Wie bereits in unserem Beitrag zum Thema Film Therapie angekündigt, möchten wir euch heute einen – wie wir finden – psychologisch besonders wertvollen Film vorstellen. Etwas unkonventionell starten wir mit einem Animationsfilm:

„Alles steht Kopf“ (Originaltitel: „inside out„, 2015)

Alles steht Kopf ist ein Pixar-Film in dem es die Basis-Emotionen Freude, Angst, Ekel, Wut und Traurigkeit, sowie ihr Zusammenspiel und Auswirkung auf die Persönlichkeit eines Menschens geht. Dabei werden die Emotionen als einzelne Charaktere im Gehirn dargestellt: Sie übernehmen dort sozusagen das Steuerkommando und helfen so, das eigene Leben zu bewerkstelligen. Eindrucksvoll und sehr leicht verständlich wird eine Geschichte erzählt und im Zuge derer bildhaft und fast nebenbei  erklärt, wie Emotionen, Lebensumstände, Situationen und unsere Reaktionen darauf unsere Persönlichkeit, Identität und Beziehungsgestaltung formen und verändern können. 

Das tolle daran: Der Film ist tatsächlich wahnsinnig gut recherchiert und umgesetzt. An der Produktion und Konzeption der gesamten storyline waren Psychologen und Emotionsforscher aktiv eingebunden, was neben der leichten Verständlichkeit gleichzeitig wahrheitsgetreuen und wissenschaftlichen Inhalt liefert. 

Bevor wir aber an dieser Stelle zu viel verraten, lautet unser Fazit: Unbedingte Filmempfehlung der Kategorie „verstehten/edukativ“, gerade zum Thema Psyche und psychische Erkrankungen fast schon ein Muss.

Petra Zöchling, Arbeitsassistenz, Institut zur beruflichen Integration

 

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